Die Farbe unserer Iris wirkt sich nicht nur auf unser Äußeres aus, sondern offensichtlich auch auf unsere Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen des Auges, so berichtet die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).
Unsere Augenfarbe wird durch den Gehalt an Melanin bestimmt, den Farbstoff, dem wir auch unsere Haar- und Hautfarbe verdanken. Betroffene des Albinismus, bei dem das Pigment Melanin nicht gebildet wird, haben folglich eine ganz helle bis farblose Iris. Hierzu ist bekannt, dass der Mangel am Melanin-Farbstoff, der übrigens ebenso in der Netzhaut benötigt wird, die Entwicklung und Funktion dieses wichtigen Augenhintergrundes beeinträchtigt und somit das Risiko für Sehstörungen erhöhen kann.
Auch Menschen, die nicht am Albinismus leiden, aber doch sehr helle Augen haben, sind anfälliger für Krankheiten, die vor allem aus einer starken Belastung mit UV-Licht resultieren. Denn Melanin schützt nicht nur unsere Hautoberfläche vor intensivem Sonnenlicht, sondern auch unser Auge. Je geringer der Gehalt an Melanin in unserer Iris und somit in der Netzhaut ist, desto höher ist das Risiko für ein Melanom im Auge.
Braunäugige Menschen aus Afrika beispielsweise tragen also einen sehr viel höheren Schutz vor dieser seltenen Krebserkrankung in sich als blauäugige Nordeuropäer. Auch eine altersabhängige Makuladegeneration kann bei helläugigen Menschen früher auftreten als bei dunkeläugigen.
Offensichtlich ist es jedoch nicht ausschließlich von Vorteil, dunkle Augen zu haben. Denn Augenerkrankungen wie beispielsweise der Graue Star, bei dem es sich um eine Trübung der Linsen handelt, scheinen eher bei braunäugigen Menschen aufzutreten. Bei ihnen heizt sich die Augenkammer durch die dunklere Irisfarbe mehr auf, weil das Sonnenlicht vermehrt absorbiert wird.
Dieser Anstieg der Temperatur stellt ein erhöhtes Risiko für den Grauen Star dar. Ebenso konnte belegt werden, dass es bei einer notwendigen Hornhauttransplantation bei dunkeläugigen Betroffenen eher zu Komplikationen kommt als bei helläugigen, weil die hohe Melaninkonzentration die immunologischen Reaktionen möglicherweise beeinträchtigt.
Hayashi, T. et al.
Effect of Iris Color on the Outcome of Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty.
Cornea
7/2020; 39(7): 846-850.
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
HNO Arztpraxis
Dr. med. Bernd-Michael Will
FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Zehntstraße 1
97421 Schweinfurt
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Um die Versorgung unserer Patienten weiterhin gewährleisten zu können, haben wir unsere Telefonzeiten wie folgt angepasst:
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Freitag
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Dienstag
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