Mentalcoaching, Hypnose und provokative Therapie

Mentalcoaching und Hypnose - was soll das denn bitte sein? Und vor allem: was hat so etwas denn bitte in einer Arztpraxis zu suchen?

Auf den ersten Blick erscheint das zumindest "ungewöhnlich". Und ja, das ist es tatsächlich auch. Wie ich als Mediziner dazu kam? In den über 20 Jahren reiner Schulmedizin bin ich täglich mit Menschen und deren körperlichen Beschwerden in Berührung gekommen, bei denen ich den Eindruck hatte, dass die wirkliche Problematik an ganz anderer Stelle zu suchen ist. Auf Dauer habe ich es als sehr unbefriedigend empfunden, hier eigentlich nichts unternehmen zu können. Und so bin ich über Umwege zunächst zu Thomas Baschab gekommen, bei dem ich im vergangenen Jahr meine Ausbildung zum Mentalcoach abgeschlossen habe. Thomas Baschab ist Managementtrainer zahlreicher Unternehmen (u. a. BMW und Daimler), einer von Deutschlands Topspeakern (2015 bester Vortrag in der Geschichte der Schmidtkolleg-Tage) und Mentalcoach zahlreicher Spitzensportler (u. a. Simon Schempp, Tobi Angerer).

Auf Empfehlung von Thomas Baschab habe ich nun noch eine Weiterbildung zum Hypnotiseur gemacht. Mein Ausbilder war Alexander Hartmann, der als einer der weltweit führenden Spezialisten auf dem Gebiet des Unterbewusstseins gilt und vielen als Bestsellerautor ("Mit dem Elefant durch die Wand.") bekannt sein wird. Hypnose ist ein weiteres, sehr sinnvolles Instrument, um auch einmal hinter die Kulissen zu blicken und positiven Einfluss auch auf Ihnen selbst unbewusste Problematiken nehmen zu können (Unterbewusstsein).

Letztendlich ergänzen sich diese Ausbildungen, die Übergänge sind fließend. Sie dürfen sich eine Sitzung nicht als etwas vorstellen, das ich mit Ihnen mache (ein Beispiel: "Du Hypnotiseur mach jetzt mal, dass ich nicht mehr rauche"); nein, Sie machen alles selber! Meine Aufgabe dabei ist lediglich, Ihnen zu helfen, Ihnen den Weg zu zeigen, Ihnen Bilder im passenden Moment reinzuwerfen usw..

Stellen Sie sich eine Hypnose-Sitzung wie einen Tanz vor: Wir beide sind ein Paar, ich führe, Sie folgen.

Was Sie unbedingt noch wissen sollten ist, dass Hypnose nichts mit Schlafen zu tun hat! In einer Sitzung bekommen Sie in der Regel alles mit! Sie schlafen also nicht! Es kann sich anfühlen wie kurz vor dem Einschlafen oder direkt nach dem Aufwachen, und das wäre gut, muss es aber nicht.

Und "provokative Therapie"? Die PT ist mein neuestes Coaching-Tool. Ihre Entwicklung geht auf Frank Farrelly zurück. Farrelly war ein amerikanischer Psychotherapeut und Professor für soziale Arbeit und Psychiatrie. In den deutschsprachigen Ländern hat Dr. Noni Höfner, Gründerin des deutschen Instituts für Provokative Therapie (DIP), seit den 90-er Jahren maßgeblich zu deren Verbreitung beigetragen. Ich bin durch die Empfehlung eines sehr guten gemeinsamen Freundes darauf gestoßen worden und schätze mich glücklich, seit diesem Jahr zu Noni Höfners Schülern gehören zu dürfen.

Bei der PT nimmt der Coach durch geschickte Nutzung des emotionalen Widerstandes der Klienten dessen Gefühls- und Denkblockaden aufs Korn und überzeichnet bzw. verzerrt sie auf humorvolle Art und Weise, bis der Klient über sich selbst und die Stolpersteine herzlich lachen kann. Das eröffnet neue Möglichkeiten für konstruktive Gefühle und Verhaltensweisen und führt den Klienten raus aus seiner emotionalen Sackgasse, gleich einem PC, der sich aufgehängt hat und bei dem die "Reset-Taste" gedrückt wird.

Ich gebe freimütig zu, dass die Provokative Therapie "genau meins ist" und ich unheimlich viel Spaß bei der Anwendung habe. Wer aber schon einmal hier in der Praxis war und mich nur ein wenig kennen gelernt hat, der weiß ohnehin, dass ich schon seit jeher einen lockeren und lustigen Umgang mit meinen Patienten bevorzuge ...

 

Bei Interesse zum Themenkomplex "Coaching-Hypnose-Provokative Therapie" und wie diese Methoden auch Ihnen helfen könnten - Sprechen Sie mich bitte einfach an!

 

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