Nur einmal pro Woche trainieren und trotzdem Bauchfett reduzieren?
Wer wenig Zeit für Sport hat, könnte bereits mit einer intensiven Trainingseinheit pro Woche Körperfett abbauen. Eine Studie zeigt, dass übergewichtige Erwachsene mit einmal wöchentlichem Intervalltraining Bauchumfang und Fettmasse fast ebenso stark reduzieren können wie mit derselben Trainingszeit, verteilt auf drei Termine. Besonders das viszerale Fett rund um die Organe gilt als gesundheitlich problematisch, da es Entzündungen fördern und das Risiko für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen kann.
Die Forscher untersuchten 315 körperlich inaktive Erwachsene mit Übergewicht und erhöhtem Bauchumfang. Rund zwei Drittel waren Frauen, das Durchschnittsalter lag bei 48 Jahren. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: Eine trainierte einmal pro Woche 75 Minuten, eine zweite absolvierte die gleiche Trainingsdauer auf drei Tage verteilt. Eine Kontrollgruppe nahm lediglich an Gesundheitskursen teil. In beiden Trainingsgruppen wechselten sich vier Minuten sehr intensives Gehen mit drei Minuten lockerem Gehen ab. Körperfett und Körperzusammensetzung wurden zu Beginn, nach 16 Wochen und nochmals vier Monate später erfasst. Ernährung und sonstige Bewegung sollten unverändert bleiben.
Im Ergebnis zeigte sich, dass – im Vergleich zur Kontrollgruppe – beide Trainingsgruppen deutlich Fett verloren hatten. Beim Training einmal pro Woche waren es durchschnittlich 0,8 Kilogramm, bei drei Einheiten 1,0 Kilogramm. Der Bauchumfang nahm in beiden Gruppen um knapp zwei Zentimeter ab und blieb auch vier Monate nach Trainingsende reduziert. Auch die Ausdauer verbesserte sich beim wöchentlichen Training um rund 6 %, bei drei Trainingstagen um etwa 11 %. Blutdruck, Blutzucker und Blutfette veränderten sich hingegen nicht.
Laut den Forschenden lagen diese Werte bei den Teilnehmern bereits zu Studienbeginn überwiegend im Normalbereich. Das sogenannte „Weekend-Warrior“-Prinzip könnte damit besonders für Menschen interessant sein, denen regelmäßige Trainingstermine schwerfallen. Einschließlich der Anfahrt benötigten die Teilnehmer bei einer Trainingseinheit etwa 4,5 Stunden pro Woche, bei drei Terminen dagegen rund 8,2 Stunden. Die Studie deutet darauf hin, dass intensives Intervalltraining auch mit nur einem Termin pro Woche Körper- und Bauchfett moderat reduzieren kann. Gleichzeitig verbessert Bewegung die Ausdauer.
Siu, P. M. et al.
Once and thrice weekly interval training in adults with central obesity: a randomized controlled trial
Nature Communications
1/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
