Kraft- und Ausdauertraining: Gut für Frauenherzen
Zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen gelten als herzgesund. Welchen zusätzlichen Nutzen Krafttraining für das Herz-Kreislauf-System von Frauen hat, war bisher jedoch weniger gut erforscht. Ein Forschungsteam hat diese Frage nun untersucht. Dafür werteten die Forschenden Daten von 117.025 Krankenschwestern aus zwei großen US-Langzeitstudien aus. Zwischen 2002 und 2020 machten die Teilnehmerinnen regelmäßig Angaben zu ihren sportlichen Aktivitäten und ihrer Fernsehzeit, die als Maß für langes Sitzen diente. Während der durchschnittlich 14,5 Jahre dauernden Beobachtung traten 5.459 schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse auf, darunter tödliche und nicht tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle. Auch Eingriffe an verengten Herzkranzgefäßen wurden berücksichtigt.
Die Auswertung zeigte, dass Krafttraining mit einem geringeren Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden war. Besonders deutlich war der Zusammenhang bei Herzinfarkten. Er blieb auch bestehen, nachdem Faktoren wie Körpergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen berücksichtigt worden waren, fiel dann allerdings schwächer aus. Für Schlaganfälle zeigte sich dagegen kein entsprechender Zusammenhang. Eine mögliche Erklärung ist, dass Krafttraining vor allem Prozesse beeinflusst, die die Herzkranzgefäße betreffen, während Schlaganfälle zahlreiche unterschiedliche Ursachen haben können.
Besonders günstig schien die Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining sowie wenig Sitzen zu sein. Frauen, die mindestens 150 Minuten pro Woche mit mittlerer bis hoher Intensität Ausdauertraining machten und weniger als zwei Stunden täglich fernsahen, hatten ein um 27 % niedrigeres Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse als Frauen, die keine dieser Empfehlungen erfüllten. Kam mindestens eine Stunde Krafttraining pro Woche hinzu, lag das Risiko sogar 40 % niedriger.
Allerdings beweist die Studie nicht, dass Krafttraining direkt für das geringere Risiko verantwortlich ist. Sie zeigt lediglich einen Zusammenhang zwischen Bewegungsverhalten und Herzgesundheit. Zudem lebten die Frauen mit Krafttraining insgesamt gesünder: Sie wogen weniger, bewegten sich häufiger und ernährten sich besser. Die Ergebnisse unterstützen dennoch bekannte Empfehlungen: möglichst wenig sitzen, regelmäßig Ausdauertraining betreiben und zusätzlich die Muskulatur stärken.
Zhang, T. et al.
Resistance Training, Aerobic Activity, Television Viewing, and Risk of Major Cardiovascular Events in U.S. Women
J Am Coll Cardiol
5/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
