Kollagen für schöne Haut – was bringt die Einnahme wirklich?
Kollagen gilt als beliebter Beauty-Wirkstoff: Pulver, Kapseln und Trinkpräparate sollen die Haut von innen stärken, Falten reduzieren und für mehr Elastizität sorgen. Doch wie überzeugend ist die wissenschaftliche Evidenz? Eine aktuelle Übersichtsarbeit wertete die vorhandenen Metaanalysen zur Einnahme von Kollagen aus. Untersucht wurden unter anderem Hautfeuchtigkeit, Elastizität und strukturelle Eigenschaften der Haut. Die Ergebnisse deuten insgesamt auf mögliche positive Effekte einer Kollagensupplementierung hin.
Allerdings ist die Studienlage keineswegs eindeutig. Eine 2025 publizierte Metaanalyse berücksichtigte 23 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.474 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. In der Gesamtauswertung verbesserten Kollagenpräparate zwar Hautfeuchtigkeit, Elastizität und Falten. Bei einer genaueren Betrachtung zeigte sich jedoch ein entscheidender Unterschied: In Studien ohne Finanzierung durch Pharmaunternehmen ließ sich kein signifikanter Vorteil nachweisen. Die Autoren sehen deshalb derzeit keine ausreichenden klinischen Belege dafür, Kollagen gezielt zur Vorbeugung oder Behandlung der Hautalterung einzusetzen.
Damit ergibt sich ein differenziertes Bild. Kollagenpräparate könnten bestimmte Hautparameter günstig beeinflussen, ein klar belegter Anti-Aging-Effekt lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Zudem unterscheiden sich die Untersuchungen erheblich hinsichtlich Kollagenquelle, Dosierung, Präparat und Studiendauer. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das: Kollagen zum Einnehmen ist wissenschaftlich interessant, aber kein eindeutig belegtes Mittel gegen Falten. Wer solche Präparate verwendet, sollte die Versprechen der Beautybranche daher kritisch hinterfragen. Für eine langfristig gesunde Haut bleiben etablierte Maßnahmen wie konsequenter UV-Schutz besonders wichtig.
Ravindran, R. et al.
Collagen Supplementation for Skin and Musculoskeletal Health: An Umbrella Review of Meta-Analyses on Elasticity, Hydration, and Structural Outcomes
Aesthetic Surgery Journal Open Forum.
8/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
