Niere und Herz: Zwei Organe, ein Risiko
Eine eingeschränkte Nierenfunktion erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Gleichzeitig leiden etwa die Hälfte der Menschen mit Herzschwäche an einer chronischen Nierenerkrankung (CKD), oft ohne davon zu wissen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) empfiehlt deshalb, die Nierenfunktion besonders bei Menschen mit Bluthochdruck, Herzschwäche oder anderen kardiovaskulären Risiken regelmäßig zu überprüfen.
Herz und Niere beeinflussen sich gegenseitig: Hoher Blutdruck kann die Nierengefäße schädigen, während eine chronisch reduzierte Nierenleistung das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht – lange bevor eine Dialyse notwendig wird. Gerade leichte bis mittlere Einschränkungen sollten daher ernst genommen werden. Neue Behandlungsmöglichkeiten für Herz- und Nierenerkrankungen machen eine frühe Diagnose noch wichtiger. Gleichzeitig ermöglichen moderne Verfahren wie Einzelzellanalysen und hochauflösende Mikroskopie neue Einblicke in die komplexen Vorgänge innerhalb der Niere.
Die Forschung untersucht dabei unter anderem Gefäßveränderungen und die Wechselwirkungen zwischen Herz und Niere. Nach Einschätzung der DGfN gilt: Je früher ein erhöhtes Risiko erkannt wird, desto gezielter lassen sich Folgeprobleme verhindern.
Lam, C. S. P. et al.
Kidney disease and heart failure: recent advances and current challenges: conclusions from a Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) Controversies Conference.
JACC Journals
3/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
