Atopische Dermatitis beim Kind belastet auch die Eltern
Eine Neurodermitis-Erkrankung beziehungsweise eine atopische Dermatitis (AD) betrifft nicht nur die erkrankten Kinder. Auch Eltern leiden häufig unter Schlafmangel, emotionaler Belastung, sozialer Isolation und Erschöpfung. Dennoch wird ihre psychische Situation bislang wenig untersucht. Ein Forschungsteam analysierte Daten der britischen Langzeitstudie ALSPAC mit 12.124 Müttern. Erfasst wurden depressive Symptome der Mütter von der Schwangerschaft bis zum 22. Lebensjahr des Kindes sowie das Auftreten einer AD zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem 18. Lebensjahr.
Im Ergebnis zeigte sich, dass Mütter von Kindern mit aktiver AD im Durchschnitt häufiger depressive Symptome zeigten als Mütter gesunder Kinder, auch nach Berücksichtigung möglicher Einflussfaktoren wie Alter, sozioökonomischem Status oder einer eigenen Depression. Besonders deutlich war der Zusammenhang bei Müttern von drei- bis siebenjährigen Kindern sowie in sozial benachteiligten Familien. Bei schwer ausgeprägter AD stieg das Risiko für klinisch relevante depressive Symptome der Mutter um bis zu 45 %.
Eine ergänzende Metaanalyse bestätigte zwar keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen Schweregrad und Depressionsrisiko, zeigte aber ebenfalls ein insgesamt erhöhtes Depressionsrisiko bei Eltern betroffener Kinder, insbesondere bei Müttern. Die Studienverantwortlichen betonen, dass zukünftig bei der Behandlung von Kindern mit atopischer Dermatitis auch die psychische Belastung der Eltern frühzeitig zu erfassen sei, um bei Bedarf gezielt unterstützen zu können.
Kang, H.E et al.
Examining the impact of child atopic dermatitis on maternal depression: A longitudinal cohort study
J Am Acad Dermatol
2/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
