Bewegung senkt langfristig das Risiko für Magen-Darm-Tumoren
Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Risiko für gastrointestinale (GI-)Tumoren deutlich senken – vorausgesetzt, sie wird über viele Jahre beibehalten. Wer über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren wöchentlich rund 17 MET-Stunden erreicht, reduziert sein Erkrankungsrisiko im Vergleich zu sehr geringer Bewegung (< 3 MET-h/Woche) um etwa 17 %.
Eine MET-Stunde (Metabolic Equivalent of Task) ist eine Maßeinheit zur Quantifizierung des Energieverbrauchs. Sie gibt an, wie viel mehr Energie (bezogen auf den Ruhezustand) man für eine körperliche Aktivität aufwendet. Dieses erforderliche Pensum bei 17 MET-h entspricht beispielsweise rund fünf Stunden zügigem Gehen oder zwei Stunden Joggen pro Woche.
Grundlage dieser Ergebnisse sind drei große US-Kohortenstudien mit mehr als 231.000 Teilnehmenden, die im Durchschnitt 43 Jahre alt waren und alle zwei Jahre Gesundheitsdaten angaben. Frühere Dosis-Wirkungs-Analysen deuteten auf den größten Nutzen bei etwa 50 MET-h pro Woche hin. Berücksichtigte man jedoch die langfristige körperliche Aktivität, erwiesen sich bereits 17 MET-h pro Woche als ausreichend. Noch mehr Bewegung führte in diesem Fall zu keiner zusätzlichen Verringerung des Krebsrisikos.
Zhang Y. et al.
Consistent Adherence to Physical Activity Guidelines and Digestive System Cancer Risk and Mortality
Jama Oncology
10/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
