Depressionen im Alter bleiben häufig unerkannt
Depressive Symptome sind bei älteren Menschen weitverbreitet, werden im klinischen Alltag jedoch oft nicht erkannt oder dokumentiert. Dabei gehen sie häufig mit kognitiven Einschränkungen, chronischen Schmerzen und anderen Erkrankungen einher, die sich gegenseitig ungünstig beeinflussen. Mögliche Folgen sind eine geringere Lebensqualität, längere Krankenhausaufenthalte und eine höhere Sterblichkeit.
Ein Forschungsteam analysierte rückblickend die Entlassungsberichte von 345 Patientinnen und Patienten einer akutgeriatrischen Station. Bei 288 von ihnen wurden depressive Symptome erfasst. Rund 63 % zeigten keine auffälligen Werte, knapp 30 % wiesen leichte und rund 8 % schwere depressive Symptome auf. Insgesamt waren damit 36,8 % betroffen. Unterschiede zwischen Frauen und Männern fanden sich nicht.
Ein Zusammenhang zwischen depressiven Beschwerden und der Alltagsfähigkeit konnte nicht nachgewiesen werden. Dagegen zeigte sich eine deutliche Verbindung zwischen Depression und kognitiven Einschränkungen: Mit zunehmenden depressiven Symptomen nahmen auch die kognitiven Defizite zu. Dieser Zusammenhang war insbesondere bei Frauen statistisch signifikant.
Auffällig war zudem die Diskrepanz zwischen bekannten Diagnosen und den Studienergebnissen. Bei der Klinikaufnahme war nur bei rund 10 % der Patienten eine Depression dokumentiert, obwohl mehr als ein Drittel im Screening auffällige Werte zeigte. Nach Einschätzung der Forschenden spricht dies für Defizite bei der Erkennung oder Dokumentation depressiver Erkrankungen. Möglicherweise liegt der Fokus bei der Aufnahme älterer Menschen stärker auf körperlichen als auf psychischen Erkrankungen.
Mertens, L.S et al.
Depressive Symptome in der Geriatrie – mehr als die Geriatrische Depressionsskala
Z Gerontol Geriat
8/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
