Fingerknacken – nur eine ungesunde Gewohnheit?
Anhaltend geschwollene Fingergelenke müssen nicht immer auf eine entzündliche Erkrankung hinweisen. Es kann auch die Folge einer jahrelangen Angewohnheit sein: Ein zwölfjähriger Junge beispielsweise knackte regelmäßig mit den Fingern und rieb häufig seine Hände.
Der Junge litt seit mehr als drei Jahren unter schmerzlosen Schwellungen der Fingergelenke beider Hände. Typische Hinweise auf eine Arthritis wie Morgensteifigkeit oder erhöhte Entzündungswerte fehlten jedoch. Bei der Untersuchung fanden sich Schwellungen an den Fingergelenken sowie am rechten Zeigefinger eine ringförmige Aufhellung der Haut und eine Verhornung. Röntgen und MRT zeigten eine Schwellung des Weichteilgewebes, jedoch keine Gelenkentzündung oder Knochenschäden.
Auch Blutbild und Entzündungswerte waren unauffällig. Die Ärzte rieten dem Jungen, das Fingerknacken unbedingt einzustellen. Diese Diagnose ist durchaus kein Einzelfall: Die seltene Erkrankung tritt überwiegend bei männlichen Jugendlichen auf. Als Auslöser gelten wiederholte Mikroverletzungen durch mechanische Belastung, etwa häufiges Fingerknacken oder starkes Reiben der Hände. Auch spezielle Verhaltensgewohnheiten können eine Rolle spielen und werden von Betroffenen oder Angehörigen nicht immer von selbst erwähnt. In vielen Fällen bildet sich die Schwellung zurück, wenn die auslösende Gewohnheit beendet wird.
Wiswaya, K. et al.
Medical gaslighting in rheumatology: listening, learning, and leading
Ann Rheum Des
12/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
