Abnehmen ohne Hilfe: Warum wirksame Angebote oft ungenutzt bleiben
Viele Menschen mit Übergewicht oder Adipositas versuchen, ohne professionelle Hilfe abzunehmen, oftmals jedoch mit nur kurzfristigem Erfolg. Dabei stehen verschiedene Unterstützungsangebote zur Verfügung, darunter Beratung in der Hausarztpraxis, strukturierte Programme, digitale Gesundheitsanwendungen und Medikamente. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass diese Möglichkeiten nur selten genutzt werden.
Für die Untersuchung nahmen zwischen Ende April und Mitte Juli 2025 mehr als 2.000 Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas an einer Online-Befragung teil. Fast alle hatten bereits versucht, Gewicht zu verlieren oder eine weitere Zunahme zu verhindern. Rund drei Viertel setzten dabei ausschließlich auf eigene Maßnahmen wie Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung. Die meisten nahmen das verlorene Gewicht später ganz oder teilweise wieder zu. Nur etwa jede fünfte Person konnte den Gewichtsverlust dauerhaft halten.
Adipositas ist eine anerkannte chronische Erkrankung und keine Folge mangelnder Disziplin. Neben genetischen und hormonellen Einflüssen spielen auch psychische und soziale Faktoren eine Rolle. Fachgesellschaften empfehlen deshalb Behandlungen, die Ernährung, Bewegung und Verhaltensänderungen miteinander verbinden. Obwohl viele Befragte ein Gespräch in der Hausarztpraxis grundsätzlich befürworteten, hatten nur rund 43 % das Thema dort bereits angesprochen. Die Beratung beschränkte sich häufig auf allgemeine Hinweise zu Ernährung und Bewegung.
Empfehlungen für spezialisierte Programme oder weitere Behandlungsmöglichkeiten erhielten nur wenige. Viele vermieden das Gespräch aus Sorge, nicht ernst genommen zu werden. Gleichzeitig nutzten nur etwa 8 % strukturierte Abnehmprogramme oder digitale Gesundheitsanwendungen, obwohl rund 40 % Interesse daran hatten. Häufig fehlten Informationen über diese Angebote oder es bestand Unsicherheit, welche davon geeignet sind.
Abnehmmedikamente waren den meisten bekannt, wurden aber nur selten eingesetzt. Gründe waren Bedenken wegen möglicher Nebenwirkungen oder die Kosten. Die Studie macht deutlich, dass vor allem fehlende Informationen und ein erschwerter Zugang zu geeigneten Hilfsangeboten einer wirksamen Behandlung im Weg stehen, nicht aber eine mangelnde Motivation.
Kudlek, L. et al.
Weight Management and Healthcare Utilization among Adults with Overweight and Obesity in Germany: A Representative Survey of General Practitioner Consultations and Digital and Pharmacological Treatment Options
Obes facts
5/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
