Zuckerbedingte Veränderungen in der Haut: Warum Gewebe im Alter steifer wird
Bestimmte Zuckerverbindungen im Körper, sogenannte Advanced Glycation Endproducts (AGEs), gelten als wichtiger Faktor für die Alterung von Gewebe. Sie entstehen unter anderem im Laufe des Alterns, aber auch vermehrt bei Stoffwechselstörungen wie Diabetes. Besonders betroffen ist Kollagen – ein zentrales Strukturprotein von Haut, Sehnen und anderen Geweben. Neue Forschungsarbeiten zeigen, dass sich diese Zuckerverbindungen im Kollagen wie kleine „Querverbindungen“ zwischen den Fasern einlagern. Dadurch verändert sich die Struktur des Gewebes auf mikroskopischer Ebene. Je mehr dieser Verbindungen vorhanden sind, desto stärker verändert sich das mechanische Verhalten des Kollagens.
Um diese Prozesse besser zu verstehen, haben Wissenschaftler Computersimulationen und Belastungstests an Kollagenfasern durchgeführt. Dabei zeigte sich: Mit zunehmender Anzahl dieser Zuckerverbindungen wird das Gewebe unter Belastung zunächst steifer, insbesondere bei stärkerer Dehnung. Das macht das Gewebe zwar fester, aber auch weniger flexibel. Als Folge verliert das Kollagen an Elastizität und wird spröder. Im Extremfall kann es bei Belastung leichter zu strukturellem Versagen kommen, weil das Gewebe weniger „nachgibt“ und schneller reißt.
Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse, dass alters- und stoffwechselbedingte Zuckerablagerungen einen wichtigen Beitrag zur Veränderung von Gewebeeigenschaften leisten und damit auch zur sichtbaren und funktionellen Hautalterung beitragen können.
Kamml, J. et al.
Advanced-Glycation Endproducts: How cross-linking properties affect the collagen fibril behavior
Tissues and Organs
8/2023
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
