Sehr fit in jungen Jahren – klarer Vorteil fürs Herz
Wer in jungen Jahren Sport treibt, profitiert im späteren Leben ganz eindeutig, so lautet das Ergebnis einer großen schwedischen Langzeitstudie. Untersucht wurden über 1,1 Millionen junge Männer, die im Rahmen der Wehrpflicht zwischen 1972 und 1995 medizinisch getestet wurden, einschließlich ihrer kardiovaskulären Fitness. Die Teilnehmer wurden über Jahrzehnte hinweg bis ins höhere Erwachsenenalter beobachtet.
Im Verlauf entwickelten rund 4 % Vorhofflimmern und etwa 9 % andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder koronare Herzkrankheit. Zunächst zeigte sich: Sehr fitte junge Männer hatten etwas häufiger Vorhofflimmern, gleichzeitig aber deutlich seltener andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser mögliche Nachteil war insgesamt gering und wurde durch den Schutz vor anderen Erkrankungen übertroffen, insbesondere ab dem mittleren Erwachsenenalter.
Ab etwa 35 Jahren überwog bereits der gesundheitliche Nutzen, im höheren Alter war der Schutz dann sogar deutlich ausgeprägt. Vergleiche zwischen Brüdern, bei denen genetische und familiäre Faktoren berücksichtigt wurden, zeigten zudem: Der Zusammenhang zwischen hoher Fitness und leicht erhöhtem Vorhofflimmern verschwand weitgehend, während der Schutz vor anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen blieb.
Nach Einschätzung der Studienverantwortlichen spricht vieles dafür, dass hohe Fitness in der Jugend langfristig keinen Nachteil für die Herzgesundheit darstellt. Auch wenn Vorhofflimmern etwas häufiger auftreten kann, überwiegen die positiven Effekte deutlich. Somit konnte aktuell wieder einmal bestätigt werden, dass eine gute körperliche Fitness im Jugendalter langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt und gesundheitlich eindeutig von Vorteil ist.
Ross, L.M. et al.
Role of Physical Activity in Obesity Treatment and Cardiometabolic Health.
Circulation
6/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
