E-Zigaretten nach dem Rauchstopp: Bleibt das Lungenkrebsrisiko erhöht?
Mit dem Rauchen aufzuhören, senkt das Risiko für Lungenkrebs deutlich. Viele ehemalige Raucher nutzen anschließend jedoch E-Zigaretten. Eine große Studie aus Südkorea hat untersucht, wie sich das auf das Lungenkrebsrisiko auswirkt. Ausgewertet wurden die Gesundheitsdaten von rund 4,5 Millionen Erwachsenen, die 2018 an einer landesweiten Gesundheitsuntersuchung teilgenommen hatten. Verglichen wurden aktuelle Raucher, Ex-Raucher ohne E-Zigaretten sowie ehemalige Raucher, die nach dem Rauchstopp täglich E-Zigaretten nutzten.
Die frühere Tabakbelastung wurde anhand sogenannter Packungsjahre erfasst. Zusätzlich untersuchten die Forschenden eine Hochrisikogruppe im Alter von 50 bis 80 Jahren mit mindestens 20 Packungsjahren. Während einer Nachbeobachtungszeit von rund sechs Jahren wurden etwa 36.000 Lungenkrebsdiagnosen und rund 12.800 Todesfälle registriert. Alter, Geschlecht, Alkoholkonsum, Bewegung und Vorerkrankungen flossen in die Auswertung ein.
Im Vergleich zu Ex-Rauchern ohne E-Zigaretten war das Risiko für Lungenkrebs bei E-Zigaretten-Nutzern um etwa 56 % erhöht, das Sterberisiko durch Lungenkrebs sogar etwa doppelt so hoch. In der Hochrisikogruppe fiel der Zusammenhang noch deutlicher aus. Das niedrigste Risiko hatten ehemalige Raucher, die nach dem Rauchstopp vollständig auf Zigaretten und E-Zigaretten verzichteten. Zwar war ihr Risiko geringer als das aktueller Raucher, der gesundheitliche Vorteil der E-Zigarette fiel jedoch deutlich kleiner aus als bei vollständiger Abstinenz.
Die Studie kann allerdings keinen ursächlichen Zusammenhang beweisen. Da Angaben zur Dauer und Art der E-Zigaretten-Nutzung fehlten und da Krebs sich meist über viele Jahre entwickelt, bleiben wichtige Fragen offen. Auch lässt sich nicht sicher sagen, ob die Ergebnisse auf andere Länder übertragbar sind. Dennoch sprechen die Daten dafür, dass der größte gesundheitliche Nutzen durch einen vollständigen Verzicht auf Tabak- und Nikotinprodukte erreicht wird. Für die Rauchentwöhnung empfehlen Fachleute bewährte Maßnahmen wie Beratungsangebote, Entwöhnungsprogramme, Nikotinersatztherapien, Medikamente oder digitale Gesundheitsanwendungen.
Kim, Y.W. et al.
Electronic cigarette use after smoking cessation and lung cancer risk
Nat Med
6/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
