Studie aus England: HPV-Impfung senkt offenbar die Sterblichkeit
Die HPV-Impfung schützt nicht nur vor einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) und damit vor Gebärmutterhalskrebs. Eine neue Studie liefert zudem starke Hinweise darauf, dass sie auch die Sterblichkeit durch diese Krebsart deutlich senkt. Besonders groß war der Effekt bei Frauen, die bereits im Alter von 12 bis 13 Jahren geimpft worden waren. Zwischen 2020 und 2024 starb in England keine Frau im Alter von 20 bis 24 Jahren an Gebärmutterhalskrebs. Nach früheren Sterberaten wären in dieser Altersgruppe rund 23 Todesfälle zu erwarten gewesen. Für ihre Untersuchung verglichen die Wissenschaftler Sterbedaten aus den Jahren 2001 bis 2024 mit den Impfquoten verschiedener Geburtsjahrgänge.
England führte die HPV-Impfung 2008 für Mädchen im Alter von 12 bis 13 Jahren ein, seit 2019 gilt die Empfehlung auch für Jungen. Ergänzend gab es eine Nachholimpfung für 14- bis 18-Jährige. Vor der COVID-19-Pandemie erhielten rund 90 Prozent der Zielgruppe mindestens eine Impfdosis. Die stärkste Schutzwirkung zeigte sich bei den 20- bis 24-Jährigen, die überwiegend früh geimpft worden waren: In dieser Gruppe trat innerhalb von fünf Jahren kein Todesfall durch Gebärmutterhalskrebs auf. In den älteren Altersgruppen, die häufiger erst später geimpft wurden, sank die Sterblichkeit je nach Gruppe um geschätzte 63 bis 80 %.
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass eine Impfung vor dem ersten sexuellen Kontakt den größten Nutzen bietet. Wer erst später geimpft wird, könnte bereits mit den besonders krebsfördernden HPV-Typen infiziert sein. Deshalb empfehlen Fachleute die Impfung möglichst früh. Nach Schätzung hat die HPV-Impfung in England bis Ende 2024 rund 200 Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs verhindert. Da die geimpften Jahrgänge das höhere Erkrankungsalter erst nach und nach erreichen, dürfte dieser Nutzen weiter zunehmen.
Die Ergebnisse lassen sich wegen unterschiedlicher Impfempfehlungen und Impfquoten nicht direkt auf Deutschland, Österreich oder die Schweiz übertragen. Dennoch spricht vieles dafür, dass auch dort eine frühe HPV-Impfung das Risiko für Gebärmutterhalskrebs und wahrscheinlich auch die Sterblichkeit senkt.
Sasieni, P. et al.
Cervical cancer mortality trends following HPV vaccination in England, 2001–24: an analysis of population-based mortality data
Lancet
6/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
