Mehr Bewegung, stärkerer Herzschutz: WHO-Richtwerte ausreichend?
Die aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) raten Erwachsenen zu 150 bis 300 Minuten moderater körperlicher Aktivität pro Woche. Eine neue Studie deutet jedoch darauf hin, dass ein deutlich höheres Bewegungsniveau den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiter verbessern könnte. Demnach könnte die Empfehlung durchaus rund 560 bis 610 Minuten Bewegung pro Woche lauten, um das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche spürbar zu senken.
Für die Studie wurden die Gesundheits- und Bewegungsdaten von 17.088 Personen aus der UK Biobank ausgewertet. Mithilfe von Bewegungssensoren und Fitnesstests untersuchten die Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Herzgesundheit über einen Zeitraum von etwa acht Jahren.
Die Analyse zeigte: Wer die WHO-Empfehlungen erfüllt, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um etwa 8 bis 9 % reduzieren. Bei Teilnehmern mit rund zehn Stunden moderater bis intensiver Bewegung pro Woche lag die Risikosenkung dagegen bei über 30 %. Dieses Aktivitätsniveau erreichten allerdings nur wenige Studienteilnehmer.
Die Studienverantwortlichen betonen, dass die WHO-Richtlinien weiterhin einen sinnvollen Mindeststandard darstellen. Besonders Menschen mit geringer Fitness könnten jedoch von zusätzlicher Bewegung profitieren. Weitere Untersuchungen zu diesem Thema seien notwendig.
Liang, Z. et al.
560-610 minutes of exercise a week needed for substantial heart benefits
Britih J Sports Med
6/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
