Herzgesundheit: Kleine Alltagsänderungen können viel bewirken
Schlaf, Bewegung und Ernährung beeinflussen gemeinsam wichtige Körperfunktionen wie Blutdruck, Blutzucker und Gewicht. Dennoch wurden diese Faktoren lange getrennt betrachtet, obwohl sie eng zusammenhängen: Wer schlecht schläft, bewegt sich oft weniger und greift häufiger zu ungesunden Lebensmitteln. Ein Forschungsteam untersuchte nun, wie sich die Kombination dieser drei Lebensstilfaktoren auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt. Grundlage waren Daten von mehr als 50.000 Erwachsenen aus der britischen UK Biobank. Menschen mit bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden ausgeschlossen.
Die Teilnehmenden trugen sieben Tage lang Aktivitätstracker, die Schlaf und intensive Bewegung wie schnelles Gehen oder Radfahren erfassten. Zusätzlich wurde die Ernährung per Fragebogen bewertet. Aus allen Angaben berechneten die Forschenden einen gemeinsamen Gesundheitswert. Im Ergebnis zeigte sich, dass bereits mittlere Werte mit einem um 41 % reduzierten Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzschwäche verbunden sind. Die höchsten Werte gingen sogar mit einer Risikoreduktion von 50 % einher. Bemerkenswert war, dass schon kleine Veränderungen positive Effekte zeigten.
Rund elf Minuten mehr Schlaf, wenige Minuten zusätzliche Bewegung und etwas mehr Gemüse täglich führten bereits zu einem um etwa 10 % niedrigeren Herz-Kreislauf-Risiko. Die Studie spricht dafür, mehrere Lebensgewohnheiten gleichzeitig zu verbessern, statt sich nur auf einen Bereich zu konzentrieren. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie. Sie zeigt Zusammenhänge, kann aber keine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung belegen. Für konkretere Aussagen seien weitere Studien notwendig, so die Aussagen der Studienverantwortlichen.
Koemel, N.A. et al.
Combined variations in sleep, physical activity, and nutrition and the risk of major adverse cardiovascular events
European Journal of Preventive Cardiology
3/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
