Kinderkrebs weltweit: Mehr Heilung, aber ungleiche Chancen
Die Überlebenschancen von Kindern mit Krebs haben sich weltweit in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. In vielen Ländern liegen die 5-Jahres-Überlebensraten inzwischen nahe am Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 60 % oder sogar darüber.
Im Rahmen einer Studie berichtet ein Forscherteam, dass dennoch erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Krebsarten sowie zwischen wohlhabenden und ärmeren Ländern bestehen.
Die Forschenden werteten Daten aus 307 Krebsregistern in 68 Ländern aus. Insgesamt wurden knapp 680.000 Datensätze von Kindern mit Krebserkrankungen erfasst. In die Überlebensanalyse flossen mehr als 613.000 Fälle ein, bei denen die Diagnose zwischen 1990 und 2019 gestellt worden war. Da bisher ein international vergleichbarer Maßstab fehlte, entwickelte das Forschungsteam einen neuen „Cancer Survival Index“ (CSI). Dieser berücksichtigt Unterschiede nach Alter, Geschlecht und Krebsart und soll Vergleiche zwischen Ländern erleichtern.
Die Ergebnisse zeigen: Der CSI stieg zwischen 1990 und 2019 in den meisten Ländern deutlich an. In Staaten mit hohem Einkommen lag die 5-Jahres-Überlebensrate zuletzt meistens über 80 %. Länder mit mittlerem Einkommen erreichten Werte zwischen 60 und 80 %, während Staaten mit niedrigerem mittleren Einkommen bei etwa 50 bis 60 % lagen. Insgesamt zeigte sich ein enger Zusammenhang zwischen Überlebensraten und wirtschaftlicher Stärke eines Landes.
Nach Ansicht der Forschenden ermöglicht der neue Index erstmals eine standardisierte internationale Bewertung der Fortschritte in der Krebsversorgung von Kindern. Gleichzeitig machen die Ergebnisse deutlich, dass die weltweiten Unterschiede weiterhin groß sind. Während viele wohlhabende Länder das WHO-Ziel bereits überschritten haben, bestehen in ärmeren Regionen erhebliche Versorgungslücken. Die Studienverantwortlichen weisen darauf hin, dass Kinder in den wirtschaftlich schwächsten Ländern vermutlich weiterhin deutlich geringere Überlebenschancen haben.
Allemani, C. et al.
Progress towards the WHO Global Initiative for Childhood Cancer target of 60% 5-year survival for all childhood cancers combined, 1990–2019 (CONCORD-4): a Cancer Survival Index derived for 68 countries by analysis of individual records for 613 021 childre
The Lancet
4/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
