Neurodermitis: Warum Stress die Haut verschlechtert
Weltweit sind rund 200 Millionen Menschen von atopischer Dermatitis betroffen. Viele Menschen mit Neurodermitis kennen das Problem: In belastenden oder emotional stressigen Situationen verschlimmern sich Juckreiz und Ekzeme häufig deutlich. Wissenschaftler haben nun genauer untersucht, welche Prozesse dahinterstecken.
Das Forschungsteam analysierte Hautproben von 51 Betroffenen. Dabei zeigte sich in entzündeten Hautbereichen und im Blut eine erhöhte Zahl sogenannter eosinophiler Granulozyten. Diese Immunzellen spielen bei allergischen und entzündlichen Reaktionen eine wichtige Rolle. Unter Stress verschlechterten sich die Hautentzündungen deutlich. Gleichzeitig stieg erneut die Zahl der eosinophilen Granulozyten.
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bestimmte Nervenfasern des sympathischen Nervensystems in der Haut dabei eine zentrale Rolle spielen. Diese Nerven bilden ein dichtes Netzwerk in der tieferen Hautschicht und werden unter Stress besonders aktiv und setzen zwei Botenstoffe frei. Einer davon lockt eosinophile Granulozyten gezielt in die Haut. Der zweite aktiviert die Immunzellen zusätzlich und fördert die Ausschüttung entzündungsfördernder Stoffe. Dadurch verstärken sich Juckreiz und Ekzeme.
Die Ergebnisse zeigen erstmals genauer, wie Stressreaktionen direkt auf das Nervensystem und das Immunsystem der Haut wirken können. Daraus könnten künftig neue Behandlungsmöglichkeiten entstehen.
Tan, J. et al.
A sympathetic-eosinophil axis orchestrates psychological stress to exacerbate skin inflammation
Science
3/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
