Fischöl zeigt starken Schutz vor kardiovaskulären Komplikationen unter Hämodialyse
Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen die häufigste Todesursache bei Menschen dar, die regelmäßig eine Hämodialyse benötigen. Trotz dieser Risikosituation stehen bislang nur wenige wirksame präventive Maßnahmen zur Verfügung. Da Omega-3-Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in der Allgemeinbevölkerung vorteilhafte Effekte auf die Herzgesundheit zeigen, untersuchte diese Studie, ob eine hochdosierte Fischölsupplementierung auch Dialysepatienten vor schweren kardiovaskulären Komplikationen schützen könnte.
Methodik
Im Rahmen einer doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Untersuchung wurden 1.228 erwachsene Dialysepatienten in Kanada und Australien rekrutiert. Über 3,5 Jahre nahmen die Teilnehmenden entweder täglich 4 g Fischöl – mit einem Gehalt von 1,6 g EPA und 0,8 g DHA – oder Maisöl als Placebo ein. Als primärer Endpunkt diente ein zusammengesetztes Maß schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse, darunter Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzstillstand und Amputationen aufgrund peripherer Gefäßerkrankungen. Sekundäre Endpunkte umfassten sowohl weitere Todesursachen als auch das Auftreten eines ersten kardiovaskulären Ereignisses.
Ergebnisse
Die Fischölgruppe wies ein deutlich geringeres Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse auf als die Placebogruppe. Die Ereignisrate betrug 0,31 gegenüber 0,61 pro 1.000 Patiententagen, was einer Risikoreduktion von rund 43 % (HR 0,57) entsprach. Auch bei erweiterten Endpunkten – einschließlich nichtkardialer Todesursachen – zeigte sich ein Vorteil der Omega-3-Supplementierung. Einzelne Ereigniskategorien wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder gefäßbedingte Amputationen traten ebenfalls statistisch eindeutig seltener auf. Die Therapietreue und Nebenwirkungsrate unterschieden sich zwischen beiden Gruppen kaum.
Fazit
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine tägliche, hochdosierte Omega-3-Supplementierung das Risiko schwerer kardiovaskulärer Komplikationen bei Hämodialyse-Patienten merklich senkte. Damit könnte Fischöl ein wertvoller Baustein im präventiven Management dieser Hochrisikogruppe sein.
Lok CE, Farkouh M, Hemmelgarn BR, Moist LM, Polkinghorne KR, Tomlinson G, Tam P, Tonelli M, Udell JA; PISCES Investigators.
Fish-Oil Supplementation and Cardiovascular Events in Patients Receiving Hemodialysis.
N Engl J Med.
11/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
