Regelmäßiges Kochen im Alter könnte Demenz vorbeugen
Ältere Menschen, die mindestens einmal pro Woche selbst kochen, haben möglicherweise ein geringeres Demenzrisiko. Analysiert wurden 10.978 Personen ab 65 Jahren aus der Japan Gerontological Evaluation Study, deren kognitive Gesundheit über sechs Jahre beobachtet wurde. Ein Fünftel war über 80 Jahre alt, die Hälfte Frauen, ein Drittel hatte weniger als neun Jahre Schulbildung.
Die Teilnehmenden gaben an, wie oft sie Mahlzeiten von Grund auf zubereiteten, und bewerteten ihre Kochfertigkeiten, von einfachem Schälen bis zu komplexen Gerichten. Demenzfälle wurden über das öffentliche Versicherungssystem erfasst. Etwa die Hälfte kochte fünfmal oder häufiger pro Woche. Frauen und erfahrene Köchinnen kochten häufiger. Mindestens einmal wöchentliches Kochen führte bei den Männern zu einem um 23 % reduzierten Demenz-Erkrankungsrisiko und bei den Frauen zu einem um 27 % reduzierten Risiko. Die Effekte blieben nach Berücksichtigung von Lebensstil, Einkommen, Bildung und anderen kognitiv förderlichen Aktivitäten bestehen.
Die Forschenden betonen, dass keine Ursache-Wirkung gesichert ist. „Ein Umfeld, das älteren Menschen Kochen ermöglicht, könnte dennoch der Demenzprävention dienen“, so die Studienverantwortlichen. Kritiker weisen darauf hin, dass Ernährung, Aktivität oder Gesundheitszustand das Risiko ebenfalls beeinflussen und frühe kognitive Einschränkungen das Kochen erschweren könnten.
Tani, Y. et al.
Home cooking, cooking skills and dementia requiring long-term care: a population-based cohort study in Japan
Community Health
2/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
