Zusammenhang zwischen mütterlicher Bewegung und frühkindlicher Motorik
Körperliche Aktivität vor und während der Schwangerschaft könnte die neurologische Entwicklung von Kindern fördern. Laut einer Studie zeigt sich dieser Effekt besonders bei motorischen Fähigkeiten im Alter zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Frühere Untersuchungen deuteten bereits auf gesundheitliche Vorteile von Bewegung für Mutter und Kind hin, doch großangelegte Langzeitstudien fehlten bislang. Diese Lücke schloss ein Forschungsteam mit Daten aus einer landesweiten Geburtskohorte. Insgesamt wurden 38.219 Mutter-Kind-Paare einbezogen und die Kinder bis zum Alter von 3 Jahren begleitet.
Die körperliche Aktivität der Mütter wurde mithilfe eines standardisierten Fragebogens erfasst und in verschiedene Intensitätsstufen eingeteilt. Parallel dazu bewerteten die Forschenden die kindliche Entwicklung regelmäßig mit einem etablierten Screening-Instrument, das Bereiche wie Motorik, Kommunikation, Problemlösen und soziales Verhalten abdeckt. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Kinder der Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft aktiver waren, im Alter von sechs Monaten in allen Entwicklungsbereichen besser abschnitten.
Auch im Alter von drei Jahren zeigten sich Vorteile beim Problemlösen. Besonders Bewegung im mittleren Schwangerschaftsdrittel war mit einer verbesserten Grob- und Feinmotorik sowie kognitiven Fähigkeiten verbunden. Als mögliche Ursachen nennen die Forschenden unter anderem eine Verringerung entzündlicher Prozesse, die Anregung kindlicher Sinnessysteme sowie eine bessere Durchblutung über die Nabelschnur. Zudem könnte eine gute körperliche Verfassung der Mutter den Geburtsverlauf positiv beeinflussen.
Kumasaka, I. et al.
Physical Activity Before and During Pregnancy and Neurodevelopment in Early Childhood
JAMA Netw Open
3/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
