So sieht es hierzulande mit dem Sonnenschutz aus
Immer mehr Initiativen informieren über das Thema Sonnenschutz. Nicht nur am jährlichen „Tag des Sonnenschutzes“ klären Fachleute aus Gesundheitswesen, Arbeits- und Verbraucherschutz, Medizin und Sport über dessen Bedeutung auf. Hautärzte stellen dabei besonders die Vorbeugung von Hautkrebs in den Mittelpunkt. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft warnt seit Langem vor den Gefahren intensiver UV-Strahlung.
Laut einer Befragung des AOK-Bundesverbandes mit 1.500 Personen halten 81 % Sonnenschutz für wichtig. Dennoch cremen sich nur 24 % regelmäßig ein, und 37 % erlitten im vergangenen Jahr mindestens einen Sonnenbrand. Zudem verzichten 28 % auf das Hautkrebsscreening, während 26 % nicht wissen, dass diese Vorsorge ab 35 Jahren von den Kassen übernommen wird. UV-Strahlen können die DNA von Hautzellen schädigen und so das Hautkrebsrisiko steigern. Schwarzer Hautkrebs wird vor allem durch Sonnenbrände in jungen Jahren und Solariumbesuche begünstigt, weißer Hautkrebs entsteht häufig durch langjährige Sonnenbelastung, etwa bei Arbeit im Freien.
Wer sich viel draußen aufhält, sollte daher konsequent vorbeugen: Sonnenschutzmittel mit mindestens LSF 30, besser 50, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und leichte, lange Kleidung tragen. Besonders zwischen 11 und 15 Uhr ist direkte Sonne zu meiden. Ungefilterte UV-Strahlung erhöht nicht nur das Krebsrisiko, sondern beschleunigt auch die Hautalterung und kann die Augen schädigen – bis zu Entzündungen oder grauem Star.
AOK-Umfrage zeigt großes Bewusstsein für Hautkrebs durch Gefahren erhöhter UV-Strahlung
Pressemitteilung
5/2024
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
