Mehr Lebensqualität durch Yoga bei Autoimmunerkrankungen
Eine aktuelle Metaanalyse hat 26 randomisierte, kontrollierte Studien mit insgesamt 1.960 Teilnehmern ausgewertet, um die Wirkung von Yoga bei Autoimmun- und immunvermittelten Erkrankungen zu untersuchen. Die Analyse konzentrierte sich auf Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, ankylosierende Spondylitis (chronische Erkrankung der Wirbelgelenke), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und autoimmune Parodontitis. Alle Studien hatten eine Mindestdauer von acht Wochen und wurden nach methodischer Qualität bewertet.
Im Ergebnis zeigte sich, dass Yoga sowohl körperliche als auch psychische Beschwerden lindern kann. Bei Multiple Sklerose (MS) verbesserte Yoga Fatigue, Gleichgewicht, Lebensqualität und depressive Symptome. Menschen mit rheumatoider Arthritis profitierten von einer Reduktion entzündlicher Marker und psychischer Belastung. Bei ankylosierender Spondylitis zeigte sich eine Verbesserung der körperlichen Funktion, der Krankheitsaktivität und der Lebensqualität. Auch bei autoimmuner Parodontitis konnte Yoga den Verlust des Zahnhalteapparats aufhalten.
Für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und einige andere Krankheitsbilder ist die Datenlage noch begrenzt. Yoga erwies sich als gut verträglich: In keiner Studie wurden Nebenwirkungen beobachtet. Einschränkungen bestehen durch geringe Stichprobengrößen und vergleichsweise kurze Interventionszeiträume. Die Metaanalyse deutet darauf hin, dass Yoga eine sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie bei Autoimmun- und immunvermittelten Erkrankungen sein kann, insbesondere bei Multiple Sklerose (MS) und rheumatoider Arthritis. Dennoch besteht weiterer Forschungsbedarf, insbesondere für größere Patientengruppen und längerfristige Interventionen.
Baishya, A. et al.
Yoga in autoimmune disorders: a systematic review of randomized controlled trials
Ann Behav Med .
1/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
