Polyphenolreiche Ernährung senkt Risikoprofile für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe, werden zunehmend für ihre potenziell kardioprotektiven (herzschützenden) Eigenschaften untersucht. Frühere Studien zeigten, dass ein höherer Polyphenolkonsum mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) verbunden sein kann. Bisher wurde jedoch kaum untersucht, wie polyphenolreiche Ernährungsweisen und deren metabolische Profile im Urin über die Zeit mit kardiovaskulären Risiken (Herz- und Gefäßrisiken) zusammenhängen. Ziel dieser Studie war es, den Zusammenhang zwischen einem polyphenolreichen Ernährungsindex, dessen Urinmetabolitenprofil und dem langfristigen CVD-Risiko zu analysieren.
Studiendesign und Methodik
Die Untersuchung wurde innerhalb der TwinsUK-Kohorte durchgeführt. Insgesamt 3.110 Teilnehmer wurden über durchschnittlich 11 Jahre nachverfolgt. Sie hatten Fragebögen zu ihrer Ernährung ausgefüllt, anhand derer ein polyphenolreicher Ernährungs-Score (PPS-D) berechnet wurde. Bei einer Untergruppe von 200 Teilnehmern wurden Urinproben genommen, um 114 Polyphenolmetabolite mittels UHPLC-MS objektiv zu quantifizieren (PPS-M). Die Forscher prüften Zusammenhänge zwischen PPS-D oder PPS-M und kardiovaskulären Risikoscores (ASCVD Risk Score, HeartScore) sowie Biomarkern wie Blutdruck und Lipidprofil (Blutfettwerte) unter statistischer Anpassung an relevante Kovariaten.
Ergebnisse
Höhere Werte des polyphenolreichen Ernährungs-Scores waren mit niedrigeren ASCVD-Risikoscores und HeartScores verbunden. In der Urinmetaboliten-Untergruppe konnten diese Zusammenhänge teilweise bestätigt werden: Metabolite von Flavonoiden, phenolischen Säuren und Tyrolen standen in negativem Zusammenhang mit kardiovaskulären Risikoscores und diastolischem Blutdruck und positiv mit dem HDL-Cholesterin. Insgesamt zeigte sich, dass eine stärkere metabolische Signatur polyphenolreicher Ernährung (PPS-M) mit günstigeren kardiovaskulären Biomarkern einherging.
Fazit
Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass eine Ernährung, reich an Polyphenolen langfristig mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden war. Die Befunde wurden durch die Analyse von Urinmetaboliten unterstützt, was die Relevanz von Flavonoiden und phenolischen Säuren für die Herzgesundheit unterstreicht. Dies spricht für die potenziellen Vorteile einer polyphenolreichen Ernährung für die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen.
Li Y, Yan X, Xu Y, Pope R, Spector TD, Falchi M, Steves CJ, Bell JT, Small KS, Menni C, Gibson R, Rodriguez-Mateos A.
Higher adherence to (poly)phenol-rich diet is associated with lower CVD risk in the TwinsUK cohort.
BMC Med.
11/2025; 23(1): 645.
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
