Sport gegen Depressionen: Kann Bewegung Medikamente ersetzen?
Eine aktuelle Studie bringt es auf den Punkt: Bewegung kann depressive Symptome kurzfristig ähnlich gut lindern wie Antidepressiva oder Psychotherapie. Wie lange der Effekt anhält und ob Sport für alle Betroffenen hilfreich ist, bleibt jedoch unklar. Depressionen gehören zu den weltweit häufigsten Erkrankungen. Üblich sind Antidepressiva oder Psychotherapie, viele Betroffene suchen aber nach Alternativen. Eine aktuelle Analyse nahm 73 Studien mit fast 5000 Erwachsenen, welche zufällig Sport, Psychotherapie, Medikamente oder keine Behandlung erhielten, näher unter die Lupe.
Im Ergebnis zeigte sich: Regelmäßige Bewegung führte zu weniger depressiven Symptomen als keine Behandlung. Verglichen mit Psychotherapie oder Antidepressiva war Sport auch wirksam und Nebenwirkungen traten selten auf: Bei Sport berichteten zwar einige über Muskel- oder Gelenkbeschwerden, bei Medikamenten unter anderem über Müdigkeit oder Verdauungsprobleme. Laut Aussage des Studienverantwortlichen ist man sich einig, dass Sport eine sichere, leicht zugängliche Möglichkeit zur Symptomlinderung bietet.
Ob sich langfristige Effekte einspielen oder welche Sportarten optimal geeignet sind, ist noch unklar. Für Betroffene bedeutet dies, dass Bewegung ein wichtiger Teil der Behandlung sein kann. Langfristig ersetzt es die Medikamenteneinnahme oder die Psychotherapie jedoch nicht, insbesondere nicht bei schweren Depressionen oder Suizidgedanken. Eine ärztliche Beratung bleibt hier unverzichtbar.
Clegg, A.J. et al.
Exercise for depression
Cochrane Database Syst Rev .
1/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
