Tageslicht kann Diabetes-Metabolismus positiv beeinflussen
Wer tagsüber viel natürliches Licht bekommt, profitiert offenbar von stabileren Blutzuckerwerten und einem besseren Stoffwechsel. Das zeigt eine kleine Studie an Menschen mit Typ‑2‑Diabetes. 13 ältere Teilnehmende (Durchschnittsalter etwa 70 Jahre) verbrachten jeweils viereinhalb Tage in zwei unterschiedlich beleuchteten Räumen: einem hellen Raum mit viel Tageslicht und einem abgeschirmten Raum mit durchgängig künstlicher Beleuchtung. Ernährung, Schlaf, Bewegung und Bildschirmzeit blieben konstant, die Zuteilung erfolgte zufällig, zwischen den Phasen lag eine Pause von mindestens vier Wochen.
Im Ergebnis zeigte sich, dass bei Tageslicht der Blutzucker länger im Zielbereich lag und weniger schwankte. Außerdem verbesserte sich der Fettstoffwechsel, und abends stieg der Melatoninspiegel. Blut- und Muskelproben deuten darauf hin, dass die innere Uhr unter Tageslicht günstiger auf den Stoffwechsel wirkt. Zukünftig beabsichtigen die Forschenden, größere Studien unter Alltagsbedingungen durchzuführen, bei denen Menschen mit Typ‑2‑Diabetes über Wochen Lichtsensoren und Glukosesensoren tragen. So soll untersucht werden, wie unterschiedliche Lichtverhältnisse – Büro ohne Fenster, Arbeitsplätze mit Tageslicht oder verschiedene Jahreszeiten – den Stoffwechsel beeinflussen.
Die aktuellen Ergebnisse sind vielversprechend, ersetzen aber keine bestehenden Therapien. Mehr Zeit im Tageslicht zu verbringen, ist jedoch unbedenklich und allgemein empfehlenswert, nicht nur für Menschen mit Diabetes.
Harmsen, J. F. et al.
Natural daylight during office hours improves glucose control and whole-body substrate metabolism
Cell Methabolism
1/2026
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
