Wenn Tattoos Probleme bereiten...
Etwa jeder fünfte Mensch weltweit hat sich ein Tattoo stechen lassen. Doch nicht immer verläuft alles reibungslos. Im Rahmen einer Studie wurden mögliche Hautreaktionen nach dem Tätowieren herausgestellt. Die Hautkomplikationen von 104 Patienten wurden näher unter die Lupe genommen. Im Ergebnis zeigte sich, dass am häufigsten granulomatöse Reaktionen auftraten, also kleine Knoten im Gewebe – bei 29 % der Betroffenen. Besonders häufig waren die Granulome bei schwarzen Tattoos. Allergische Reaktionen traten vor allem auf rote Tinten auf, insgesamt bei 22 % der Tätowierten.
Die meisten Hautprobleme ließen sich gut mit starken Cremes oder Salben behandeln, etwa mit Kortison. Nur in Einzelfällen waren Spritzen mit Kortison oder sogar Medikamente zum Einnehmen nötig, wenn Granulome nicht auf die Salben ansprachen. Weitere mögliche Komplikationen waren Infektionen, Hautekzeme durch Kontakt mit Pflegeprodukten und Schäden durch zu starkes Stechen („overworked Tattoo“). Hauttumore nach Tattoos sind sehr selten und meistens gutartig. Es wird darauf hingewiesen, dass man Kontaktreaktionen auf Cremes oder Pflegeprodukte nicht mit einer Tintenallergie verwechseln sollte. Ein Hinweis darauf ist, dass solche Ekzeme sich großflächig ausbreiten und nicht nur auf das Motiv beschränkt sind.
Gallus, S.
Granulome sind häufigste Tattookomplikation
Medical Tribune
11/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
