Herzgesund essen: Weniger gesättigte Fettsäuren, geringeres Sterberisiko?!
Eine reduzierte Aufnahme gesättigter Fettsäuren, die vor allem in Fleisch und Milchprodukten vorkommen, kann den Cholesterinspiegel senken. In einer Analyse von 17 Studien mit über 66.000 Teilnehmenden zeigte sich, dass eine Ernährung mit geringem Anteil gesättigter Fette das Gesamtcholesterin im Mittel um 13 mg/dl und LDL um etwa 6 mg/dl reduzierte. Wurden die gesättigten Fette gezielt durch ungesättigte ersetzt, sank das Gesamtcholesterin sogar um rund 17 mg/dl. Die Wirkung auf Herz-Kreislauf-Ereignisse war zwar zunächst geringfügig, aber es zeigte sich der Trend, dass die Sterblichkeit und die Zahl nicht-tödlicher Herzinfarkte oder Schlaganfälle dadurch gesenkt werden konnten.
Deutlichere Vorteile zeigten sich bei Personen mit hohem Ausgangsrisiko. Innerhalb von fünf Jahren könnten auf 1.000 Hochrisikopatienten etwa 6 Todesfälle, 12 nicht-tödliche Herzinfarkte und 8 Schlaganfälle verhindert werden. Besonders effektiv war der Ersatz gesättigter durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlicher Kost: Das Risiko für nicht-tödliche Herzinfarkte ließ sich um rund 25 % senken. Die Ergebnisse zeigen wieder einmal, dass eine Ernährung mit weniger gesättigten Fettsäuren einen wichtigen Beitrag zur Herzgesundheit leisten kann, insbesondere für Menschen mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Steen, J. et al.
Effect of Interventions Aimed at Reducing or Modifying Saturated Fat Intake on Cholesterol, Mortality, and Major Cardiovascular Events : A Risk Stratified Systematic Review of Randomized Trials
Ann Inten Med
12/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
