Periimplantitits-Management
Periimplantitis, eine entzündliche Erkrankung, die sowohl das Weichgewebe als auch den Knochen um ein Zahnimplantat herum betrifft, stellt eine der Hauptkomplikationen in der Implantologie dar. Ein effektives Management von Periimplantitis ist entscheidend, um die Langlebigkeit von Implantaten zu sichern und die orale Gesundheit der Patienten zu erhalten.
Ursachen und Risikofaktoren
- Mikrobielle Infektionen: Ansammlung von Bakterienplaque um das Implantat herum.
- Patientenspezifische Faktoren: Dazu gehören Rauchen, schlechte Mundhygiene und systemische Erkrankungen wie Diabetes.
- Implantatspezifische Faktoren: Qualität des Implantatmaterials, Oberflächenbeschaffenheit und chirurgische Techniken.
Diagnose
- Klinische Bewertung: Untersuchung auf Rötung, Schwellung, erhöhte Taschentiefe um das Implantat und Blutungen beim Sondieren.
- Radiologische Beurteilung: Röntgenaufnahmen zur Beurteilung des Knochenverlustes um das Implantat herum.
Präventionsstrategien
- Regelmäßige professionelle Reinigung: Professionelle Zahnreinigung zur Entfernung von Plaque und Zahnstein.
- Patientenschulung: Aufklärung über gute Mundhygienepraktiken und die Notwendigkeit regelmäßiger Kontrolluntersuchungen.
- Risikobewertung und -management: Identifizierung und Management von Risikofaktoren wie Rauchen und Diabetes.
Behandlungsoptionen
- Konservative Therapie: Nicht-chirurgische Maßnahmen, einschließlich professioneller Reinigung und lokaler Antibiotikaanwendung.
- Chirurgische Therapie: Entfernung des entzündeten Gewebes, Reinigung der Implantatoberfläche und möglicherweise regenerative Verfahren zur Wiederherstellung des verlorenen Knochens.
- Lasertherapie: Einsatz von Lasern zur Reduzierung von Bakterien und zur Förderung der Geweberegeneration.
- Antibiotikatherapie: Systemische oder lokale Antibiotika zur Bekämpfung der bakteriellen Infektion.
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
