Verletzungsgefahr steigt bei schnellen Distanzsprüngen
Wer seinen Körper ohne vorsichtige Steigerung direkt an seine Grenzen bringt, setzt sich einem hohen Risiko für Überlastungsverletzungen aus. Besonders beim Langstreckenlauf treten solche Verletzungen häufig auf, wenn die Laufstrecken abrupt verlängert werden. Eine Analyse von über 588.000 Einheiten zeigt: Nicht die wöchentliche Gesamtleistung, sondern die Länge einzelner Läufe entscheidet über die Verletzungsgefahr.
Neue Rekorde sollten nur in kleinen Schritten angepeilt werden. Wissenschaftler stellten fest, dass die meisten Verletzungen von Muskeln, Sehnen oder Knochen auf zu schnelles, intensives Training zurückzuführen sind. Wer den Körper in kurzer Zeit überlastet, überfordert die Regeneration, oft ohne vorherige Warnsignale.
Zur Einschätzung von Überlastung verwenden Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die sogenannte Acute Chronic Workload Ratio (ACWR), bei der die Trainingsintensität einer Woche ins Verhältnis zur durchschnittlichen Belastung der vorherigen vier Wochen gesetzt wird. Auch viele Sportuhren nutzen diese Methode, doch die Forschenden betonen, dass ein einwöchiges Zeitfenster allein die Verletzungsgefahr nicht ausreichend abbildet.
Die Analyse beruhte auf Daten von rund 5.200 Erwachsenen – 78 % Männer im Durchschnittsalter von 46 Jahren aus Europa und Nordamerika, die über 18 Monate hinweg 588.071 Laufeinheiten dokumentierten. Dabei traten 1.311 selbstberichtete Überlastungsverletzungen auf. Wer die Distanz im Vergleich zum längsten Lauf der letzten 30 Tage um mehr als 10 % steigerte, hatte ein 64 % höheres Verletzungsrisiko. Eine Zunahme von 30 % bis 100 % erhöhte die Gefahr um 52 %, eine Verdopplung der Distanz sogar um 128 %.
Schuster Brandt, F. et al.
bjsm.bmj.com/content/59/17/1203
BJ Sports
9/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
