DHRPS: Was die neue Fitness-Kennzahl verrät
Smartwatches und andere Wearables erfassen täglich Daten zu Bewegung, Schlaf und Herzfrequenz. Eine neue Kennzahl aus diesen Informationen gewinnt an Bedeutung: die Daily Heart Rate per Steps (DHRPS). Sie beschreibt das Verhältnis aus durchschnittlicher Herzfrequenz und der innerhalb von 24 Stunden zurückgelegten Schrittzahl und soll frühe Hinweise auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes liefern.
Für eine große Analyse stellten fast 7.000 Menschen zwischen 2017 und 2022 ihre Fitbit-Daten zur Verfügung – insgesamt 5,8 Millionen Tage mit rund 51 Milliarden Schritten. Dabei zeigte sich, dass eine hohe Herzfrequenz bei gleichzeitig wenigen Schritten mit einem deutlich höheren Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Typ-2-Diabetes verbunden ist. Niedrigere DHRPS-Werte traten bei gesünderen Teilnehmenden häufiger auf.
Da die Kennzahl einfach aus standardmäßig erfassten Wearable-Daten berechnet werden kann, eignet sie sich gut zur Selbstkontrolle und könnte früher als klassische Belastungstests auf Veränderungen hinweisen. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die Aussagekraft des DHRPS-Wertes zu beurteilen.
Chen, Z. et al.
Daily Heart Rate per Step: A Wearables Metric Associated With Cardiovascular Disease in a Cross-Sectional Study of the All of Us Research Program
J Am Heart Res
3/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
