Diese Impfungen könnten Demenz vorbeugen
Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Demenzerkrankung. Forschende haben nun Hinweise darauf gefunden, dass bestimmte Impfungen einen zusätzlichen Schutz bieten könnten. Eine große US-Analyse zeigt, dass Immunisierungen gegen Gürtelrose und das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) das Risiko für eine spätere Demenz senken. Ausschlaggebend scheint dabei weniger die Abwehr der jeweiligen Viren zu sein, sondern ein spezieller Zusatzstoff, der in beiden Impfstoffen enthalten ist.
Für die Studie wurden die Gesundheitsdaten von über 430.000 Personen ab 60 Jahren ausgewertet. Verglichen wurden Menschen, die den Gürtelrose-Impfstoff Shingrix, den RSV-Impfstoff Arexvy oder beide Präparate erhalten hatten, mit ähnlich zusammengesetzten Gruppen, die lediglich gegen Influenza geimpft waren. Die Impfungen selbst gehören zu den Totimpfstoffen, die keine Erkrankung auslösen, sondern durch inaktive Erregerbestandteile das Immunsystem aktivieren.
Im Ergebnis zeigte sich, dass in den 18 Monaten nach der Impfung die Geimpften seltener an Demenz erkrankten. Nach Shingrix sank das Risiko um 18 %, nach Arexvy um 29 %, bei beiden Impfungen zusammen um 37 %. Da dieser Effekt schon kurz nach der Immunisierung eintrat, halten die Forschenden es für unwahrscheinlich, dass lediglich die Verhinderung von Infektionen dafür verantwortlich ist.
Stattdessen vermuten sie, dass der gemeinsame Wirkverstärker AS01 eine Rolle spielt. Dieses Adjuvans, das in Grippeimpfstoffen nicht enthalten ist, könnte selbst Prozesse auslösen, die das Gehirn schützen und mit geistiger Fitness im Alter in Verbindung gebracht werden.
Taquet, M. et al.
Lower risk of dementia with AS01-adjuvanted vaccination against shingles and respiratory syncytial virus infections
npj vaccines
6/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
