Schlechte Mundgesundheit: Höheres Risiko für Schlaganfälle
Eine aktuelle Studie zeigt, dass Parodontitis (chronische Entzündung des Zahnhalteapparats) und Karies nicht nur Zähne und Zahnfleisch schädigen, sondern auch das Schlaganfallrisiko merklich erhöhen können. Schon länger gilt eine schlechte Mundgesundheit als möglicher Auslöser systemischer Erkrankungen, insbesondere von ischämischen Schlaganfällen, bei denen ein Blutgerinnsel ein Hirngefäß blockiert.
Für die Analyse wurden Daten von rund 6.000 Erwachsenen über einen Zeitraum von 21 Jahren ausgewertet. Im Ergebnis zeigte sich: Liegen Parodontitis und Karies gemeinsam vor, steigt das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall um 86 %. Auch allein Parodontitis erhöht die Gefahr um etwa
44 %. Häufig wurden die Schlaganfälle durch Gerinnsel verursacht, die entweder im betroffenen Hirngefäß entstanden oder über das Herz ins Gehirn gelangten.
Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig gründliche Zahnpflege und regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind. Eine gute Mundhygiene schützt nicht nur Zähne und Zahnfleisch, sondern kann auch dazu beitragen, schweren Erkrankungen wie Schlaganfällen vorzubeugen.
Wood, S. et al.
Combined Influence of Dental Caries and Periodontal Disease on Ischemic Stroke Risk, in: Neurology
Neurology
10/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
