Schon wenige Zigaretten belasten das Herz
Rauchen bleibt weltweit die führende vermeidbare Ursache für schwere Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle. Dennoch gehen viele Gelegenheitsraucher davon aus, dass ein bis zwei Zigaretten täglich harmlos seien. Eine große Auswertung von Daten aus den USA und Brasilien mit über 320.000 Erwachsenen zeigt jedoch klar: Bereits zwei Zigaretten pro Tag steigern das Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden und eine verkürzte Lebenserwartung deutlich.
Ein internationales Forschungsteam analysierte hierfür 22 Langzeitstudien über rund 15 bis 20 Jahre. Zu Beginn hatten die Teilnehmenden ihren täglichen Konsum angegeben, der anschließend mit späteren Herzerkrankungen und Todesfällen abgeglichen wurde. Die Analyse ergab, dass bereits zwei bis fünf Zigaretten am Tag das Risiko für Herzschwäche um etwa die Hälfte erhöhen. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig zu sterben, gegenüber Nichtrauchern um rund 60 %.
Besonders Frauen scheinen empfindlicher zu reagieren: Bei gleicher Rauchmenge lag ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme bis zu ein Viertel höher als bei Männern. Gleichzeitig zeigte die Untersuchung, dass sich ein Rauchstopp deutlich lohnt. Wer langfristig verzichtet, kann sein Risiko massiv reduzieren – nach etwa zwei Jahrzehnten ohne Tabak sind rund 80 % des zusätzlichen Risikos verschwunden. Allerdings bleibt bei früheren Langzeitrauchern ein kleiner Rest an Risiko bestehen; junge Menschen profitieren deshalb besonders von einem frühen Ausstieg.
Wie bei vielen Beobachtungsstudien gibt es Einschränkungen: Die Angaben zum Rauchverhalten stammen ausschließlich aus Selbstauskünften, andere Tabakformen wurden nicht einbezogen, und Veränderungen im Konsumverhalten während der Studienzeit konnten nicht berücksichtigt werden.
Tasdighi, E. et al.
Association between cigarette smoking status, intensity, and cessation duration with long-term incidence of nine cardiovascular and mortality outcomes: The Cross-Cohort Collaboration (CCC)
PLOS Med
11/2025
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
